Eine große Stimme schweigt

Eine große Stimme schweigt
Langjähriger NCV-Präsident Wolfgang Schröfel gestorben
Veröffentlicht: 07.08.2022

Hannover. Wolfgang Schröfel,  über viele Jahre und Jahrzehnte Freund und Förderer des Mädchenchor Hannover, ist am 27.7.2022 nach schwerer Krankheit gestorben.

Der langjährige Präsident des Niedersächsischen Chorverbands, dem er nach aktivem Wirken bis zu seinem Tode als Ehrenmitglied verbunden blieb, war maßgeblich an der Schaffung des Deutschen Chorverbands beteiligt. Unter Schröfels Ägide und Intendanz wurden 2009 zudem die jährlichen Chortage Hannover geschaffen und 2019 der, weit über die Grenzen Deutschlands bekannte, Treffpunkt der Vokalmusikszene, die Chor.com,  nach Hannover als Austragungsort geholt.

Diese beispielgebenden Entscheidungen festigten nachhaltig den Ruf der Landeshauptstadt Niedersachsens als “Chorstadt” und schufen einen überaus regen Austausch der Hannoveraner Chöre – unter anderen auch des Mädchenchor Hannover – mit der deutschen und internationalen Chorszene.

Für seinen unermüdlichen Einsatz wurde Wolfgang Schröfel 2017 das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Wir trauern um einen guten Freund.

 
 

Auf hohem Grat

Auf hohem Grat
Schweizer Jugendchor konzertierte in Hannover
Veröffentlicht: 14.07.2022

Schweizer Jugendchor Christuskirche, 12.7.22 (Foto: MCH)

Hannover. Die Schweiz zu Besuch in Hamburg: Der Mädchenchor Hannover hieß am Dienstag den 50-köpfigen Schweizer Jugendchor in “ihrer” Christuskirche Willkommen  zu Workshop und anschließendem Konzert. In Landestracht präsentierte sich der eidgenössische Chor, zusammengesetzt aus Mitgliedern aller Kantone der Alpenrepublik, zu ihrem vorletzen Konzert auf einer ausgedehnten Deutschlandtournee. Der Mädchenchor Hannover als Gastgeber, unter Leitung von Andreas Felber, übernahm die Einleitung mit Felix Mendelssohn Bartholdy,  Charles Gounod und Josu Elberdin; gemeinsam mit den Schweizern erklang im Anschluß Gion B. Casanovas Consolaziun.

Hoch anspruchsvolle Stücke standen auf dem Hauptprogramm der Gäste, die das Publikum u.a. in die Klangwelt Benedetg Dolfs, Julien-François Zbindens und Maurice Ravels entführte. Das zart anklingende Volkslied Valzer della Domenica und die musikalischen Bergwanderung in Max Huggler z‘Bärg rührte die Zuhörer/innen dann, durchaus wörtlich gemeint: begeisterter Applaus für die Interpretation dieser Beispiele aus der, in der Schweiz sehr lebendigen und überaus  populären, Volksmusik. Der Chor unter der Leitung von Nicolas Fink bedankte sich mit der Zugabe Weischus dü? , ein wiederum berührendes Liebeslied, mit dem sich die Sängerinnen und Sänger, mittlerweile auf der Zuschauertribüne verteilt, direkt und nahe vom Publikum verabschiedeten.

Hannover. Die Schweiz zu Besuch in Hamburg: Der Mädchenchor Hannover hieß am Dienstag den 50-köpfigen Schweizer Jugendchor in “ihrer” Christuskirche Willkommen  zu Workshop und anschließendem Konzert. In Landestracht präsentierte sich der eidgenössische Chor, zusammengesetzt aus Mitgliedern aller Kantone der Alpenrepublik, zu ihrem vorletzen Konzert auf einer ausgedehnten Deutschlandtournee.

Der Mädchenchor Hannover als Gastgeber, unter Leitung von Andreas Felber, übernahm die Einleitung mit Felix Mendelssohn Bartholdy,  Charles Gounod und Josu Elberdin; gemeinsam mit den Schweizern erklang im Anschluß Gion B. Casanovas Consolaziun.

 
 

Hoch anspruchsvolle Stücke standen auf dem Hauptprogramm der Gäste, die das Publikum u.a. in die Klangwelt Benedetg Dolfs, Julien-François Zbindens und Maurice Ravels entführte. Das zart anklingende Volkslied Valzer della Domenica und die musikalischen Bergwanderung in Max Huggler z‘Bärg rührte die Zuhörer/innen dann, durchaus wörtlich gemeint: begeisterter Applaus für die Interpretation dieser Beispiele aus der, in der Schweiz sehr lebendigen und überaus  populären, Volksmusik. Der Chor unter der Leitung von Nicolas Fink bedankte sich mit der Zugabe Weischus dü? , ein wiederum berührendes Liebeslied, mit dem sich die Sängerinnen und Sänger, mittlerweile auf der Zuschauertribüne verteilt, direkt und nahe vom Publikum verabschiedeten.

Alle Fotos: (c) MCH


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Ein hochgeschätzter Wegbegleiter

Ein hochgeschätzter Wegbegleiter
Komponist Alfred Koerppen gestorben
Veröffentlicht: 07.07.2022

Burgdorf. Alfred Koerppen, hochgeschätzter musikalischer Wegbegleiter des Mädchenchor Hannover, ist tot. Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb der Komponist am Dienstag im Alter von 95 Jahren.
Aus dem musikalischen Repertoire des Mädchenchors  ist der Hannoveraner Komponist und ehemaliger Hochschullehrer nicht wegzudenken, schuf er doch viele Auftragswerke eigens für die jungen Sängerinnen: Was die Alten sungen, Josef und seine Brüder, Die drei Spinnerinnen, Der Zauberwald, Gebete aus der Arche und Missa in Commemoratione Defunctorum – um nur einige zu nennen. Noch vor wenigen Tagen ehrte der Mädchenchor den Komponisten mit der Aufführung von Stücken aus dem Liederzyklus Was die Alten sungenAlfred Koerppen, der dem Mädchenchor über so viele Jahrzehnte eng verbunden war und zeitlebens blieb, sollte beim Festkonzert im Großen Sendesaal so eine letzte Würdigung erfahren.

Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 07.07.2022

Ein Fest zum Festkonzert

Ein Fest zum Festkonzert
Mädchenchor Hannover brilliert im Großen Sendesaal
Veröffentlicht: 04.07.2020

Mädchenchor Hannover und Hochschulorchester, Gr. Sendesaal NDR, 03.7.22 (Foto: Carsten Peter Schulze)

Hannover. Der Rahmen konnte nicht schöner sein: Herrlicher Sonnenschein am Sonntagmorgen, fröhliche Stimmung im Foyer des Großen Sendesaals am Maschsee. Das Konzert zum 70. Geburtstag des Mädchenchor Hannover krönte dann die Erwartungen. Ein hochkonzentrierter Konzertchor, ein gutgelauntes Hochschulorchester und – wie immer – ein souveräner Nicolai Krügel am Klavier unter Gesamtleitung von Andreas Felber entführten die Zuhörer schon zu Beginn so anrührend in die  Klangwelt von Vaughan Williams’ Four Seasons, dass das Publikum erst am Ende des (langen) Werkes wieder zu atmen schien – und begeistert Beifall klatschte.

Leicht und klar prononciert schwebten dann Strohbachs und Koerppens Volkslieder durch den Saal,  als a-capella Stücke meisterhaft vom Mädchenchor interpretiert, während Bartóks Dorfszenen slawische Stimmung in Klangwelten ausdrückte, die das Hochschulorchester, der Pianist und der Chor mit den Solistinnen Emilia Höltge, Sophia Sievers, Marie Falldorf und Elise Malcher in tadellosem Zusammenspiel meisterten.

Auszüge aus Bizets Carmen dann führten endgültig zum Spaß über dieses Konzert, zur Freude über diese Künstlerinnen und Künstler: Das Orchester der Hochschule für Musik trumpfte mit Trompetensoli (Nozomi Nambara) auf, Schlagzeug (Henning Ahlrichs und Matti Opiola) und Pauke (Pao Hsuan Tseng) brillierten mit Bläsern (meisterhaft: Flötistin Lina Kochskämper und Raquel Perez Juana, Oboe) und Streichern (Konzertmeister Leonardo Cella): eine spanische Klangatmosphäre entstand, in die sich der Konzertchor wie selbstverständlich einpasste. Und dann trat der Nachwuchschor auf: einstudiert von Julia Wolf tanzte er zur Garde Montante auf die Bühne und entzückte das Publikum – sang er doch präzise und konzertchorreif das anspruchsvolle Lied mit. Begeisterter Applaus dafür und begeisterter Applaus am Schluss des Konzerts. Ein wahres Fest!

Hannover. Der Rahmen konnte nicht schöner sein: Herrlicher Sonnenschein am Sonntagmorgen, fröhliche Stimmung im Foyer des Großen Sendesaals am Maschsee. Das Konzert zum 70. Geburtstag des Mädchenchor Hannover krönte dann die Erwartungen. Ein hochkonzentrierter Konzertchor, ein gutgelauntes Hochschulorchester und – wie immer – ein souveräner Nicolai Krügel am Klavier unter Gesamtleitung von Andreas Felber entführten die Zuhörer schon zu Beginn so anrührend in die  Klangwelt von Vaughan Williams’ Four Seasons, dass das Publikum erst am Ende des (langen) Werkes wieder zu atmen schien – und begeistert Beifall klatschte.

Leicht und klar prononciert schwebten dann Strohbachs und Koerppens Volkslieder durch den Saal,  als a-capella Stücke meisterhaft vom Mädchenchor interpretiert, während Bartóks Dorfszenen slawische Stimmung in Klangwelten ausdrückte, die das Hochschulorchester, der

Pianist und der Chor mit den Solistinnen Emilia Höltge, Sophia Sievers, Marie Falldorf und Elise Malcher in tadellosem Zusammenspiel meisterten.

Auszüge aus Bizets Carmen dann führten endgültig zum Spaß über dieses Konzert, zur Freude über diese Künstlerinnen und Künstler: Das Orchester der Hochschule für Musik trumpfte mit Trompetensoli (Nozomi Nambara) auf, Schlagzeug (Henning Ahlrichs und Matti Opiola) und Pauke (Pao Hsuan Tseng) brillierten mit Bläsern (meisterhaft: Flötistin Lina Kochskämper und Raquel Perez Juana, Oboe) und Streichern (Konzertmeister Leonardo Cella): eine spanische Klangatmosphäre entstand, in die sich der Konzertchor wie selbstverständlich einpasste. Und dann trat der Nachwuchschor auf: einstudiert von Julia Wolf tanzte er zur Garde Montante auf die Bühne und entzückte das Publikum – sang er doch präzise und konzertchorreif das anspruchsvolle Lied mit. Begeisterter Applaus dafür und begeisterter Applaus am Schluss des Konzerts. Ein wahres Fest!

Hannoversche Allgemeine Zeitung vm 04.07.2022

Alle Fotos: Carsten Peter Schulze

Ein Name mit Klang

Ein Name mit Klang
Hannoversche Allgemeine Zeitung würdigt den Mädchenchor
Veröffentlicht: 01.07.2022

Festkonzert und Schützenmarsch

Festkonzert und Schützenmarsch
Anfahrt zum Festkonzert beachten!
Veröffentlicht: 28.06.2020

Hannover. Das Festkonzert naht – der Mädchenchor Hannover wird am So, 03. Juli 2022, seinen 70. Geburtstag mit einem Konzert im Großen Sendesaal des NDR feiern. Das Konzert wird mitgestaltet vom Nachwuchschor, von Nicolai Krügel (Klavier) und dem Orchester der HMTM Hannover.

Während das Konzert Schönes verspricht, wird die Anfahrt zum Konzerthaus am Sonntag diesem Anspruch womöglich nicht gerecht – Blasmusik und Trommelwirbel ziehen durch Hannovers Straßen und erzwingen Straßensperrungen. Besucher und Besucherinnen mögen bitte der Skizze oben die geplante Route des Schützenaufmarsches entnehmen und die Anfahrt zu ihrem Musikerlebnis entsprechend anpassen

Vorgeschmack aufs Festkonzert

Vorgeschmack aufs Festkonzert
Mädchenchor Auftritt bei den Chortagen Hannover
Veröffentlicht: 24.06.2022

Mädchenchor Hannover, Galerie Herrenhausen, 22.6.22 (Foto: jhc)

Hannover. Der Mädchenchor Hannover bereitet sich auf sein großes Festkonzert am 03. Juli vor – gäbe es dafür eine bessere Bühne als die Galerie in den Herrenhäuser Gärten? Im Rahmen der  Chortage Hannover  interpretierte der Konzertchor am Mittwoch u.a. Stimmungen und klangliche Szenen aus  Ralph Vaughan Williams Werk Folk Songs of the Four Seasons. Eine Auswahl nur, die aber klanglich und interpretatorisch  einen fröhlichen Einblick gewährte und Vorfreude machte auf die Aufführung des gesamten Werkes am Sonntag, 03.07., anlässlich des Festkonzerts des Mädchenchors im Großen Sendesaal des NDR (Karten über den NDR-Ticketshop).

Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 24.06.2022

Lieder- und Klavierabend

Lieder- und Klavierabend im Chorsaal

Veröffentlicht: 20.06.2022

Hannover. Am kommenden Sonntag, 26.6.2022, 17 Uhr, findet im Chorsaal des Mädchenchor Hannover in der Christuskirche ein Lieder- und Klavierabend statt. Das Programm gestalten die Sängerin Sara Zwingmann und der Pianist Nicolai Krügel. Die Mezzosopranistin war selbst viele Jahre Mitglied im Mädchenchor und später als Stimmbildnerin für diesen tätig. Nicolai Krügel begleitet den Chor ebenfalls seit Langem bei seinen Konzerten.

Am Sonntag stehen Lieder von Franz Schubert und Robert Schumann sowie Klavierwerke von Frédéric Chopin auf dem Programm.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Urauffuehrung rwh=g Kopie

Göttlicher Atem im Kuppelsaal
Beeindruckende Uraufführung von “rwh 1-4” im Rahmen der KunstFestSpiele
Veröffentlicht: 19.05.2022

Hannover. Am vergangenen Wochenende brachten die KunstFestSpiele „rwh 1–4“ im Kuppelsaal zur Uraufführung. Das was in den Proben des Mädchenchores oft sehr eintönig klang, fügte sich in den Proben und dem Konzert am 15.5.2022 auf wundervolle, filigrane Weise zu einem beeindruckenden Hörerlebnis zusammen.
Rwh (gesprochen „Ruach“) wurde von Mark Andre eigens für den Kuppelsaal geschrieben und so schwebt ein Klang durch den Raum, dem die Zuhörer, wahrscheinlich oft mit angehaltenem Atem, folgen konnten und der malerische Klangbilder hervorrief.

Unter der Leitung von Ingo Metzmacher spielte das Ensemble Modern mit sechs hannoverschen Chören – Junges Vokalensemble, Collegium Vocale, Norddeutscher Figuralchor, Johannes-Brahms-Chor sowie Knabenchor und Mädchenchor Hannover – und einiger Live-Elektronik.  Nicht nur die Musiker und die Chöre waren im Saal und auf den Rängen verteilt und sorgten für einen allumfassenden Klang; auch die zahlreichen Lautsprecherboxen schickten die elektroakustischen Sequenzen über das Publikum hinweg und an ihm vorbei.

Belohnt wurde die 100-minütige Klangreise mit intensivem, anerkennendem Applaus. Am 27. Mai findet dann die zweite Aufführung in der Elbphilharmonie in Hamburg statt und wir dürfen gespannt sein, auf welche Reise Mark Andre die Töne in diesem Konzertraum schickt. (je)

Hannover. Am vergangenen Wochenende brachten die KunstFestSpiele „rwh 1–4“ im Kuppelsaal zur Uraufführung. Das, was in den Proben des Mädchenchores oft sehr eintönig klang, fügte sich im Konzert am 15.5.2022 auf wundervolle, filigrane Weise zu einem beeindruckenden Hörerlebnis zusammen.
Rwh (gesprochen „Ruach“) wurde von Mark Andre eigens für den Kuppelsaal geschrieben und so schwebt ein Klang durch den Raum, dem die Zuhörer, wahrscheinlich oft mit angehaltenem Atem, folgen konnten und der malerische Klangbilder hervorrief.

Unter der Leitung von Ingo Metzmacher spielte das Ensemble Modern mit sechs hannoverschen Chören – Junges Vokalensemble, Collegium Vocale, Norddeutscher Figuralchor,

Johannes-Brahms-Chor sowie Knabenchor und Mädchenchor Hannover – und einiger Live-Elektronik. 

Nicht nur die Musiker und die Chöre waren im Saal und auf den Rängen verteilt und sorgten für einen allumfassenden Klang; auch die zahlreichen Lautsprecherboxen schickten die elektroakustischen Sequenzen über das Publikum hinweg und an ihm vorbei.

Belohnt wurde die 100-minütige Klangreise mit intensivem, anerkennendem Applaus. Am 27. Mai findet dann die zweite Aufführung in der Elbphilharmonie in Hamburg statt und wir dürfen gespannt sein, auf welche Reise Mark Andre die Töne in diesem Konzertraum schickt. (je)

HAZ vom 16.05.2022:

Aller guten Dinge

Aller guten Dinge
Im dritten Anlauf: MHH-Frühlingskonzert mit dem Mädchenchor Hannover
Veröffentlicht: 03.05.2022

Mädchenchor Hannover mit Chorleiter Andreas Felber MHH, 28.04.22 (Foto: Nico Herzog)

Hannover. Drei Jahre mussten die Unterstützerinnen und Unterstützer der Förderstiftung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Gesellschaft der Freunde der MHH e.V. auf den Mädchenchor Hannover warten, aber am 28. April 2022 wurde das pandemiebedingt mehrmals verschobene Konzert vor knapp 300 Gästen im Hörsaal F der Medizinischen Hochschule Hannover nun endlich Realität.

„So lange brauchen wir normalerweise nicht für die Vorbereitung unseres Frühlingskonzertes“, erzählt Dr. Eckhard Schenke, Leiter der Stabsstelle Fundraising an der MHH. Die ersten Vorgespräche mit dem damals frischgebackenen Leiter des Mädchenchors Hannover fanden 2019 statt – inzwischen blickt Professor Andreas Felber bereits auf dreieinhalb Jahre gemeinsamer Arbeit mit dem Chor zurück.

Beeindruckend präzise aufeinander abgestimmt beherrschten die Sängerinnen klassische Stücke von Brahms, Schumann und Mahler ebenso wie die lebhafteren Arrangements zeitgenössischer Titel wie „Come alive“ und „Go the distance“. Die Freude an der Musik war ihnen ins Gesicht geschrieben und übertrug sich schnell auf das Publikum. Spätestens, als die Mädchen in ihren schwarzen Outfits und roten Blazern begannen, mitzuswingen und mit den Fingern zu schnipsen, hatte der Rhythmus auch den letzten Besucher gepackt. Zwei Zugaben mussten die Mädchen geben, eher ließ das Publikum sie nicht gehen.

Ein willkommener und gelungener musikalischer Start vor heimischen Publikum im Festjahr des Mädchenchors (in diesem Jahr feiert er seinen 70. Geburtstag) und “eine künstlerische Messlatte, die der Chor ohne Zweifel sehr hoch gehängt hat”, so Dr. Eckhard Schenke. (em)

Hannover. Drei Jahre mussten die Unterstützerinnen und Unterstützer der Förderstiftung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Gesellschaft der Freunde der MHH e.V. auf den Mädchenchor Hannover warten, aber am 28. April 2022 wurde das pandemiebedingt mehrmals verschobene Konzert vor knapp 300 Gästen im Hörsaal F der Medizinischen Hochschule Hannover nun endlich Realität.

„So lange brauchen wir normalerweise nicht für die Vorbereitung unseres Frühlingskonzertes“, erzählt Dr. Eckhard Schenke, Leiter der Stabsstelle Fundraising an der MHH. Die ersten Vorgespräche mit dem damals frischgebackenen Leiter des Mädchenchors Hannover fanden 2019 statt – inzwischen blickt Professor Andreas Felber bereits auf dreieinhalb Jahre gemeinsamer Arbeit mit dem Chor zurück.

Beeindruckend präzise aufeinander abgestimmt beherrschten die Sängerinnen klassische Stücke von Brahms, Schumann und Mahler ebenso wie die lebhafteren Arrangements zeitgenössischer Titel wie „Come alive“ und „Go the distance“. Die Freude an der Musik war ihnen ins Gesicht geschrieben und übertrug sich schnell auf das Publikum. Spätestens, als die Mädchen in ihren schwarzen Outfits und roten Blazern begannen, mitzuswingen und mit den Fingern zu schnipsen, hatte der Rhythmus auch den letzten Besucher gepackt. Zwei Zugaben mussten die Mädchen geben, eher ließ das Publikum sie nicht gehen.

Ein willkommener und gelungener musikalischer Start vor heimischen Publikum im Festjahr des Mädchenchors (in diesem Jahr feiert er seinen 70. Geburtstag) und “eine künstlerische Messlatte, die der Chor ohne Zweifel sehr hoch gehängt hat”, so Dr. Eckhard Schenke. (em)

Alle Fotos: Nico Herzog