Dortmund Hänsel & Gretel
Hänsel und Gretel
nach Engelbert Humperdinck: Fassung für Kammerensemble, arr. Andreas N. Tarkmann
Katharina Held, Sopran (Gretel)
Maria Rüssel, Mezzosopran (Hänsel)
Slint Bubanz/Sina Günther, Mezzosopran (Hexe)
Katharina Held, Mezzosopran (Sandmann)
Emilia Elouardi, Rixte Gerdes, Lisa Thomae, Mia Voigt und Viktoria von Heul (Erzählerinnen)
Fauré-Ensemble:
Urara Oku, Violine I;
Ionuț Pandelescu, Violine II;
Johanna Held, Viola;
Ute Sommer, Violoncello;
Heinrich Lademann, Kontrabass
Martin Kohlmann, Cembalo
Andreas Trenk, Akkordeon
Leitung: Gudrun Schröfel, Andreas Felber
Der Mädchenchor Hannover hat mit seinen Konzerten, CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen Maßstäbe in den Bereichen Kinder-, Jugend- und Frauenchor gesetzt. Der Konzertchor gehört heute zu den weltbesten Jugendchören seiner Kategorie. Zahlreiche erste Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben sowie Einladungen zu Festivals und Konzerttourneen in Europa und Übersee belegen die kontinuierliche Leistung und das Renommee des Chores. Das Repertoire umfasst das gesamte Originalœuvre, das von kompositorisch hochstehenden Adaptionen ergänzt wird und von der tradierten Literatur bis zur avantgardistisch-experimentellen Musik reicht. Zu den Komponisten, die dem Chor Werke gewidmet oder von ihm Kompositionsaufträge erhalten haben, zählen unter anderem Péter Eötvös, Toshio Hosokawa, Manfred Trojahn und Einojuhani Rautavaara. Die Leitung des Ensembles liegt seit 1999 in den Händen von Prof. Gudrun Schröfel, im April 2017 begann die Zusammenarbeit mit Andreas Felber.
Fauré-Ensemble
Urara Oku, Violine I
Ionuț Pandelescu, Violine II
Johanna Held, Viola
Ute Sommer, Violoncello
Heinrich Lademann, Kontrabass
Das Fauré Ensemble besteht aus Musikern des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover sowie dem Akkordeonisten Andreas Trenk und dem Cembalisten Martin Kohlmann. Das Fauré Ensemble arbeitet seit vielen Jahren eng mit dem Mädchenchor Hannover zusammen und produzierte gemeinsame Tonaufnahmen wie die „Messe des pêcheurs de Villerville“ von Gabriel Fauré oder Johann Sebastian Bachs „Tilge, Höchster, meine Sünden“ (BWV 1083).
Andreas Trenk
Andreas Trenk studierte an der Folkwang Universität der Künste Akkordeon als Hauptinstrument. Nach dem Musiklehrerdiplom schloss er das Studium mit Künstlerischer Reifeprüfung bei Prof. Mie Miki ab. Zur Erweiterung des Studiums besuchte er Meisterkurse unter anderem bei Prof. Mogens Ellegaard (Kopenhagen) und Prof. Ivan Koval (Weimar). Er ist Gastmusiker bei Ensembles und Orchestern wie der WDR Bigband, der Musikfabrik NRW oder den Essener Symphonikern. Von seinen Kammermusikprojekten sind hervorzuheben Tango de Triosphere mit einigen CD Projekten, Da Capo de Cologne, Salonorchester Köln, Die Musikwerkers, Banda Stagione, Gustav Mahler Ensemble Köln und Aalto Krainer. Andreas Trenk ist Akkordeonlehrer an der Musikschule Bottrop und unterrichtete an der Essener Universität das Hauptfach Akkordeon.
Martin Kohlmann
Martin Kohlmann studiert evangelische Kirchenmusik im Master of Music an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. In den Fächern Chor- und Orchesterdirigieren wurde er unter anderem von Frank Löhr, Andreas Felber und Matthias Beckert unterrichtet. Als Dirigent war er an Einstudierungen von Oratorien wie „Elias“ von Mendelssohn Bartholdy oder „Messiah“ von Händel beteiligt. Derzeit ist er Künstlerischer Leiter des PetriChors in Göttingen, im Dezember 2017 übernimmt er zudem die Leitung der Stadtkantorei Gehrden. Als Organist geht er einer regen Konzerttätigkeit nach. Seine Studien wurden unter anderem von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert und er wurde mit zahlreichen Preisen für seine Leistungen und sein Engagement ausgezeichnet.
Gudrun Schröfel studierte Schulmusik und Dirigieren bei Eric Ericson, zudem Gesangspädagogik und Anglistik. 1985 wurde sie als Professorin für Musikerziehung an die Hochschule Essen berufen, 1989 wechselte sie an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie von 1997 bis 2011 das Amt der Vizepräsidentin bekleidete. Mit den international renommierten Ensembles Mädchenchor Hannover und Johannes-Brahms-Chor Hannover gewann sie zahlreiche erste und zweite Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Aus den CD-Produktionen wurde die Einspielung zeitgenössischer Kantatenkompositionen 2010 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Gudrun Schröfel wirkte als Jurymitglied bzw. Vorsitzende bei vielen nationalen und internationalen Chorwettbewerben. Für ihr außergewöhnliches Engagement wurde sie unter anderem mit dem niedersächsischen Kunstpreis für Musik und dem Niedersächsischen Staatspreis ausgezeichnet.
Andreas Felber © Bruno Meier
Andreas Felber studierte Chorleitung und Gesang an der Musikhochschule Luzern und schloss beide Ausbildungen mit Auszeichnung ab. Seit 2004 leitet er das Schweizer Ensemble molto cantabile, mit dem er nationale und internationale Erfolge feiern konnte. Von 2007 bis 2012 war Andreas Felber musikalischer Leiter des Kammerchores Luzern und von 2012 bis 2016 Dirigent des Vokalensembles ProMusicaViva. Von 2011 bis 2015 dirigierte er außerdem den Schweizer Jugendchor, mit dem er unter anderem einen 2. Preis beim Internationalen Kammerchor-Wettbewerb in Marktoberdorf errang. Weiterhin ist er musikalischer Leiter des professionellen Kammerchores am renommierten Davos Festival und ständiger Gastdirigent der Zürcher Sing-Akademie, die er in der Saison 2016/17 interimistisch leitet. Seit Frühjahr 2017 leitet Andreas Felber gemeinsam mit Prof. Gudrun Schröfel den Mädchenchor Hannover und ist Professor für Chorleitung an der HMTM Hannover.




















