Sehen-Konzerte-2017-2

Konzert-Rückschau 2017

NDR-Hannover Proms

Gemeinsames Konzert mit der NDR Radiophilharmonie unter Leitung von Andrew Manze am 9. September 2017 im Kuppelsaal, Hannover. Einstudierung Mädchenchor Gudrun Schröfel und Andreas Felber

Chor.com Dortmund

Im Rahmen der Chormesse "Chor.com" Konzert am 15.9.17 in Dortmund, St. Reinoldikirche, mit dem Fauré-Ensemble, und Workshop "Hänsel & Gretel" am 16.5.17 in Dortmund, Westfalenhalle. Leitung Gudrun Schröfel

Klosterkonzert Barsinghausen

Drittes von 4 Konzerten der Reihe "Konzerte in Kirchen und Klöstern" am 30. September in der Klosteranlage Barsinghausen, mit dem Arte-Ensemble und den Solistinnen Ania Vegry (Sopran) und Mareike Morr (Alt); Leitung Gudrun Schröfel

Japan-Tournee

Konzertreise nach Japan vom 04.-15. Oktober 2017. Workshops, internationale Begegnung und Konzerte in den Städtden Hamamatsu (06.10.17), Ichinomiy (08.10.17), Hiroshima (10. und 11.10.17) und Tokushima (13.10.17). Chorleitung Gudrun Schröfel und Andreas Felber

Klosterkonzert Lüne

Abschlusskonzert der Reihe "Konzerte in Kirchen und Klöstern" am 22. Oktober im Kloster Lüne, mit dem Arte-Ensemble und den Solistinnen Ania Vegry (Sopran) und Mareike Morr (Alt); Leitung Gudrun Schröfel

Weihnachts- konzerte Marktkirche

Weihnachtskonzerte und Familienkonzert am 15.16. und 17. Dezember in der Marktkirche Hannover, mit dem Oktoplus-Ensemble, Leitung Gudrun Schröfel und Andreas Felber

09. September 2017

Mädchenchor bezaubert bei Hannover Proms. So umschreibt der NDR die Gefühle, die Zuhörerinnen und Zuhörer im ausverkauften Kuppelsaal und im Stadtpark (bei der Live-Übertragung) bei der gestrigen „Night of the Proms“ überkamen: Werke unter anderem von TSCHAIKOWSKY, DONIZETTI, BORODIN, CHATSCHATURJAN spornten die Radiophilharmonie und die vier Hannoveraner Chöre zu Höchstleistung an. Der Johannes-Brahms-Chor fehlte dabei ebenso wenig wie der Mädchenchor Hannover, der zusammen mit ihrem Nachwuchschor für begeisterten Applaus sorgte. Lesen Sie die auch ausführliche Berichterstattung vom Abend beim NDR!

Fotos: NDR

Bericherstattung NDR online:

ndr.de

Gänsehaut-Momente bei „Hannover Proms“ | NDR.de – Orchester und Chor

NDR

Auch hartnäckige Regenschauer hielten die Fans der NDR Radiophilharmonie nicht vom Konzertgenuss im Park ab: Trotz des kühlen und unbeständigen Septemberwetters fanden sich zu „Hannover Proms“ wieder gut tausend Zuhörer im bunt illuminierten Stadtpark ein, um von dort die Saisoneröffnung der NDR Radiophilharmonie und Chefdirigent Andrew Manze im ausverkauften Kuppelsaal mitzuverfolgen. Gut versorgt mit Picknick und vor allem Regenjacken blieb der Hörgenuss ungetrübt, auch unter dicken Regenponchos und mit Schirmen in der Hand war der Applaus im Park enthusiastisch.

Effektvoller Einstieg

Bereits das erste Stück, Tschaikowskys Ouvertüre „1812“, versetzte in den Facettenreichtum des Programms: Den Wechsel zwischen elegischen Melodien und wilder Dramatik ließ die NDR Radiophilharmonie gemeinsam mit den beteiligten vier Chören zum Motto des gesamten Abends werden. An Effekten sparten die Musiker nicht, denn sie nutzten bei dieser Ouvertüre neben Kirchenglocken sogar zusätzliche Lichteffekte – der dramatische Einstieg in die „Hannover Proms“ und die neue Saison zog gleich in den Bann. Vielseitigkeit und Kontraste sorgten auch weiterhin für mitreißende Unterhaltung und beste Stimmung, kurzweilig aufgelockert von Moderatorin Susanne Stichler. Zwischen fetzigen Hits wie dem populären „Säbeltanz“, bei dem das Orchester seine ganze Elementargewalt ausspielen konnte, setzten die Musiker immer wieder auf melodisch-lyrische Momente, kongenial unterstützt von den Chorstimmen.

Blick nach Osten

Mit der Ouvertüre war auch der thematische Schwerpunkt des Abends gesetzt, nämlich der „Blick nach Osten“: Außer russischen Komponisten wie Tschaikowsky und Borodin standen Werke des Armeniers Chatschaturjan auf dem Programm. „Auch Dvořák ist vertreten, mit einer der schönsten Opernarie überhaupt“, schwärmte Andrew Manze, der sich dessen „Lied an den Mond“ selbst gewünscht hatte. Borodins „Polowetzer Tänze“ waren ebenfalls ein Herzenswunsch, denn die hatte der Chefdirigent in seiner Jugend in der Royal Albert Hall mitgespielt – und ebendiese jugendliche Begeisterung wollte er nun in den Kuppelsaal übertragen, was ihm voll und ganz gelungen ist.

Stimmliche Gänsehaut-Momente

Die Stars des Abends waren die Sopranistin Joyce El-Khoury und der Tenor Joshua Guerrero: Sie sorgten mit stimmlicher Ausdrucksstärke und großer Emotionalität für Gänsehaut-Momente. Wie eng sie auch persönlich verbunden sind, spürte man an der großen Harmonie ihrer Stimmen im Duett aus „La Bohème“. Spätestens nach der bravourös von El-Khoury vorgetragenen Arie „Casta Diva“ war das Publikum hingerissen. Die Verehrung Guerreros für ihren Sopran spricht für sich: „Ich liebe ihre Stimme! Sie ist sehr kontrolliert und hat eine unglaubliche Dynamik, bis ins kleinste pianissimo.“ Bei den feinfühlig zurückhaltend vom Orchester begleiteten zarten Passagen schien der Saal den Atem anzuhalten. Umgekehrt bewundert die Sopranistin die „große Verletzlichkeit, Offenheit und Sensibilität“ der Stimme ihres Kollegen, die er unter anderem auch mit einer weniger bekannten Romanze aus Puccinis „Le Villi“ unter Beweis stellen konnte – eines seiner persönlichen Lieblingsstücke, „ein seltenes Juwel“.

Sind wir zu laut?

Das große Finale von „Hannover Proms“ ist schon Standard geworden: Bei „Land of Hope and Glory“ sang das gesamte Publikum mit. Auch im Park wurden Lichterketten gezückt und Fähnchen geschwenkt. Für Andrew Manze kann es dabei nicht laut genug sein: „Mein Traum dabei ist immer, dass wir Beschwerden vom britischen Publikum bekommen, dass wir zu laut sind und dass sie uns dort drüben hören können.“ Mit diesem ereignisreichen Abend feierte die NDR Radiophilharmonie einen fulminanten Start in die neue Saison, in der sich das Publikum auf viele spannende Konzertereignisse freuen kann. Für die Musiker ist dieses erste Konzert allerdings noch mehr: „Für das Orchester ist es auch dazu da, so etwas wie eine innere Explosion zu bewirken. Das Programm ist wie ein ‚Workout‘, um uns nach den Ferien wieder zu einem großartigen Orchester zu machen“, so Andrew Manze. Nun kann es mit frischen Kräften weitergehen.

15.-16. September 2017

Die Fachmesse Chor.com ist unter Experten schon lange ein Begriff für Wissenstausch und schönste Chormusik. Der Mädchenchor Hannover zählte dabei zum Kreis der Eingeladenen und gastierte dieses Wochenende mit dem Singspiel „Hänsel & Gretel“ in Dortmund gleich in Doppelfunktion: zusammen mit dem Fauré-Ensemble, erweitert durch Cembalo und Akkordeon, brillierte der Chor zuerst bei seinem Konzert in der St. Reinoldi-Kirche. Nuancenreiche Darbietung und herrlicher Klang (solistischer Hochgenuss: Maria Rüssel als Hänsel, Katharina Held als Gretel, Anna Schote als Sandmann, Slint Bubanz und Sina Günther als Hexen) wurden vom Publikum mit starkem Applaus bedacht. Am nächsten Vormittag trat der Mädchenchor dann bei einem anspruchsvollen Workshop in der Dortmunder Westfalenhalle auf: Prof. Gudrun Schröfel lehrte das anwesende Fachpublikum grundlegende didaktische und methodische Aspekte zur künstlerischen Erarbeitung dieses Werkes und ließ dabei Instrumentalisten, Chor und Solistinnen wie selbstverständlich live proben, wiederholen und aufführen. Der schnelle, lehrreiche Duktus dieses Workshops begeisterte die Zuhörerschaft!
Besetzung Fauré Ensemble: 1. Violine: Urara Oku, 2. Violine: Ionuț Pandelescu, Viola: Johanna Held; Cello: Ute Sommer, Kontrabass: Heinrich Lademann; Akkordeon: Andreas Trenk, Cembalo: Dr. Martin Kohlmann

Hänsel und Gretel stimmen sich ein: Maria Rüssel (li.) und Katharina Held im Probenraum
Konzert in der St-Reinoldikirche Dortmund
Anna Schote überzeugte als Sandmann, während…
als (Doppel)hexen erst Slint Bubanz…
…und später Sina Günther das Publikum begeisterte
Am Akkordeon bei Konzert und Workshop: Adreas Trenk
Workshop bei Chor.com mit Prof. Gudrun Schröfel, Heinrich Lademann und dem Chor
Mächtige Kulisse St. Reinoldi: Mädchenchor bei der Probe
Fauré-Ensemble mit (v.l.n.r.) Orara Oku, Johanna Held, Ute Sommer
Probenarbeit mit Dr. Martin Kohlmann am Cembalo

Fotos: jhc

30. September 2017

In der Reihe „Konzerte in Kirchen und Klöstern“ konzertierte der Mädchenchor am 30. September in Barsinghausen.

Mit Leib und Seele dabei sein: was den äußeren Rahmen im Kloster Barsinghausen und die Zuwendung seiner Bewohnerinnen auf das Wichtige, das Essentielle angeht, konnte inhaltlich mit dem samstäglichen Konzert des Mädchenchors Hannover keine schönere Ergänzung hinzugefügt werden.

Im makellosen Zusammenspiel mit einem hervorragend disponierten ARTE-Ensemble und den glänzenden Solistinnen Ania Vegry (Sopran) und Mareike Morr (Alt) führte Gudrun Schröfel den Mädchenchor durch bewegende, gleichzeitig künstlerisch höchst anspruchsvolle Chorwerke. Mozarts Missa Brevis, Johann Sebastian Bachs „Tilge, Höchster, meine Sünden“ und verschiedene A capella Werke zeitgenössischer Chormusik begeisterte die Zuhörer in der bis auf den letzten Platz besetzten Klosterkirche. Das Fernsehen, das im Vorfeld angereist war und das Mädchenchor-Klosterkonzert mitschnitt, dokumentierte nach der ergreifenden Musikdarbietung dann auch frenetischen Beifall des Publikums.

Der Schlusston verklingt – Die Freude über die perfekte Darbietung ist auch den Beteiligten abzulesen: Mädchenchor Hannover, Gudrun Schröfel und die Solisten des ARTE Ensembles
Vollendete Musikdarbietung: Anhaltender Beifall für Ania Vegry (li.), Gudrun Schröfel, Kathrin Rabus, Eriona Jaho, Kristina Altunjan, Oliver Kipp, Mädchenchor Hannover
Beifall und Begeisterung. Das Publikum dankt für eine ergreifendes Konzert.
Maedchenchor Hannover unter Leitung von Gudrun Schröfel, Klosterkirche Barsinghausen 30.9.17

Fotos: Joern Christian Scholl

„Von der Klosterkirche nach Fernost“

Bericht über den Mädchenchor in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

Nach dem Konzert im Kloster Barsinghausen am 30. September 2017 berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung in ihrer Regionalausgabe ausführlich über das Konzert, die sich auf nahezu professionellem Niveau bewegenden Strukturen des Chores sowie die aktuelle Konzertreise nach Japan.

04.-15. Oktober 2017

Zum Abschluss seiner 11-tägigen Reise als Kulturbotschafter der Stadt Hannover, die den Chor durch die Universitätsstädte Hamamastu, Ichinomiya und durch Hiroshima führte, konzertierte der Mädchenchor in Niedersachsens Partnerstadt Tokushima. Das Programm des gemeinsamen Konzerts mit dem dortigen Jugendchor enthielt dabei noch einmal die musikalischen Highlights der Reise, ergänzt durch Interpretationen traditioneller japanischer Lieder. Die enge Verbundenheit zwischen dem Land Niedersachsen und der Präfektur Tokushima, die der Bürgermeister auf dem morgendlichen Empfang der jungen Kulturbotschafterinnen besonders hervorhob, wurde in diesem Abschlusskonzert durch die musikalische Darbietung und durch einen gemeinsam einstudierten Ausdruckstanz noch einmal eindrucksvoll unterstrichen. Diese Geste der Verbundenheit setzte den Schlusspunkt unter eine Reise, die herzliche Gastfreundschaft mit musikalischen Spitzenleistungen verband.​

Fotos: Dr. D. Hedderich

 

22. Oktober 2017

In der Reihe „Konzerte in Kirchen und Klöstern“ konzertierte der Mädchenchor am 22. Oktober im Kloster Lüne. Das sehr gut besuchte Konzert bildete den Abschluss der erfolgreichen Reihe, von der die Musiker wie auch das begeisterte Publikum eine Fortsetzung im nächsten Jahr erhoffen.

Nach einer großartigen Vorstellung dankt Chorleiterin Gudrun Schröfel den Chormädchen.
Besonderer Dank im Abschlussapplaus an die Solistinnen Ania Vegry und Mareike Morr…
…sowie an die Musikerinnen und Musiker des Arte-Ensembles.
Ein wunderbares Konzert in einer stimmungsvollen Umgebung – die Zuhörer dankten mit nicht enden wollendem Applaus.
Fotos: Kerstin Robohm-Scholl

15., 16. und 17.  Dezember 2017

In der Reihe „Konzerte in Kirchen und Klöstern“ konzertierte der Mädchenchor am 22. Oktober im Kloster Lüne. Das sehr gut besuchte Konzert bildete den Abschluss der erfolgreichen Reihe, von der die Musiker wie auch das begeisterte Publikum eine Fortsetzung im nächsten Jahr erhoffen.

 

Der Mädchenchor unter der Leitung von Gudrun Schröfel und…
…Andreas Felber brilliert bei den Weihnachtskonzerten…
…zusammen mit dem exzellenten Oktoplus Ensemble
Chor und Sopranistin Katharina Held interpretieren Gounods „Noël“
Der Nachwuchschor unter Leitung von Georg Schönwälder stimmt mit Chaminades „Messe pour deux voix égales“ die Abendkonzerte ein.
Rixte Gerdes verliest die Weihnachtsgeschichte – ihr Chor und das Publikum lauschen gebannt

Fotos: Anke Schroefel

„Neue Presse“ vom 18. Dezember 2017
HAZ vom 18. Dezember 2017